Die Ortskernsanierung Überauchen wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg durch das Landessanierungsprogramm (LSP) gefördert. Näheres lesen Sie hier (189 KB)

Ortskernsanierung Überauchen

Neue Ortsmitte mit Dorfhaus und Kita-Neubau

Zentrales Projekt der Ortskernsanierung ist nach Durchführung eines Planungswettbewerbes die Neugestaltung der Ortsmitte. Auf dem ehemaligen „Hirt-Areal“ entsteht das neue Dorfhaus, das bis zum Herbst 2021 fertig sein wird. Aktuell steht der Innenausbau an.

Das neue Dorfhaus in Überauchen

Die Kosten des Neubaus liegen bei ca. 4,1 Millionen Euro. Der multifunktionale Bau wird die alte Mehrzweckhalle ersetzen und Heimat für Vereinssport, Veranstaltungen und für die Bürgerschaft sein.

Die alte Mehrzweckhalle wird abgerissen. An deren Stelle wird der Neubau der Kindertagesstätte „Bondelbach“ erfolgen. Die Planungen hierzu gehen nun in die finale Phase. Der Baustart wird im Herbst 2021, die Fertigstellung bis zum Sommer 2023 angestrebt.

Als letzte kommunale Hochbaumaßnahme steht bis 2025 auch noch die Sanierung des denkmalgeschützten Heimatmuseums an.

Neubau Kita "Bondelbach" - Visualisierung

Freiraumplanung für die Ortsmitte

Zentrale Bausteine der neuen Ortsmitte werden nicht nur die Gebäude, sondern auch die Gestaltung des Freiraumes in deren Umfeld sein. Die Freiraumplanung wurde vom Überlinger Fachbüro „freiraumwerkstadt“ in enger Abstimmung mit der Gemeinde entwickelt. Der erste Bauabschnitt rund um das Dorfhaus steht aktuell zur Ausführung an.

Visualisierung Kriegerdenkmäler - Ansicht von Osten
Ausführungsplanung Büro freiraumwerkstadt

Neuordnung des ehemaligen "Kranz-Areals"

In direkter Nachbarschaft zur neuen Ortsmitte soll die Entwicklung des „Kranz-Areals“ mit dem geplanten Neubau einer betreuten Seniorenwohnanlage mit 18 betreuten Wohnungen verschiedener Größe sowie ergänzenden Einzelhausbauplätzen  die Ortskernsanierung in Überauchen abrunden.

Visualisierung Betreue Wohnanlage FWD

Allgemeine Informationen zur Ortskernsanierung Überauchen

Landessanierungsprogramm (LSP)

Ortskern Überauchen

Mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Ortskern Überauchen“ sowie zu den Förderbedingungen für Privatmaßnahmen ist der formale Startschuss zur Ortskernsanierung im bereits März 2015 gefallen.

Im Landessanierungsprogramm (LSP) beteiligen sich das Land Baden-Württemberg mit 60 % und die Gemeinde mit 40 % an dem vom Land akzeptierten Förderrahmen. 

Die erste Maßnahme im Rahmen des Programms war die Sanierung der unteren Vorbergstraße und der Rathausstraße, die 2017 fertiggestellt wurde. Das Schlachthausareal wurde im ebenfalls 2017 abgerissen und zu einem kleinen innerörtlichen Wohnquartier entwickelt. Die Gemeinde hat die großen leerstehenden Anwesen „Bondelstraße 23“ und „Bondelstraße 26 (ehemaliges Gasthaus „Kranz“) zur Neugestaltung der Ortsmitte erworben.
Die bisher zugesagte Finanzhilfe des Landes Baden-Württemberg wurde im Frühjahr 2021 um 500.000 Euro erhöht.  Damit steigt sie für das Gesamtprojekt von 2,0 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro an. Das Land beteiligt sich mit 60 % am bewilligten Förderrahmen, 40 % hat die Gemeinde zu tragen. Der Förderrahmen steigt demnach von bisher 3,33 Mio. Euro auf 4,16 Mio. Euro. Der für die gesamte Ortskernsanierung Überauchen kalkulierte Förderrahmen (dieser entspricht dem Anteil der förderfähigen Kosten am Gesamtaufwand) beträgt ca. 6,1 Mio. Euro.

Förderbedingungen für Privatvorhaben

Für umfassende und nachhaltige Maßnahmen im Sinne der Sanierungsziele gilt für Modernisierungsmaßnahmen ein Fördersatz von pauschal 15 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 30.000 Euro. Der Mindestaufwand muss 10.000 Euro betragen, Eigenleistungen sind möglich.
Für einen notwendigen Abbruch unter Beachtung der Sanierungsziele beim Neubau ist eine Förderung von 100 % der Abbruchkosten bis max. 25.000 Euro möglich - ausgenommen sind denkmalgeschützte Objekte. Bei einer Kombination aus Abbruch und Modernisierung sind wiederum max. 30.000 Euro möglich. Zusätzlich gibt es Steuervergünstigungen gem. § 7h EStG bei Vermietung bzw. § 10f EStG bei Eigennutzung.

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