Kitas geschlossen - Schulen wieder im Fernunterricht

ab Montag, 26. April 2021

Pressemitteilung des Landratsamtes vom 23.04.2021 (273,8 KB)

Elternbeiträge werden endgültig erlassen

Aufgrund des bundesweiten Lockdowns von 16.12.2020 bis 21.02.2021 konnten Kinder – abgesehen von der Notbetreuung - nicht in den Kindertagesstätten bzw. der Schulkindbetreuung der Gemeinde Brigachtal betreut werden. Aufgrund der Soforthilfen des Landes in Form einer 80%igen Kostenübernahme sind die Beiträge für Januar 2021 bei Nichtinanspruchnahme der Notbetreuung zurückerstattet worden. Die Beiträge für den gesamten Februar 2021 sind vorläufig ausgesetzt bzw. nicht eingezogen worden.
 
Schon im vergangenen Jahr wurden die Elternbeiträge in den Kindertageseinrichtungen und in der Schulkindbetreuung während der Schließung in den Monaten April und Mai ausgesetzt, sofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wurde. Dies erfolgte ebenfalls auf der Grundlage der Bereitstellung von Soforthilfen des Landes Baden-Württemberg an die Kommunen zur teilweisen Kompensation ihrer Aufwendungen im Bereich der Familien und Einrichtungen.
 
Um den Eltern und Erziehungsberechtigten jetzt Rechtssicherheit zu geben, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 23.03.2021 einstimmig beschlossen, die Elternbeiträge für die besagten Zeiträume endgültig zu erlassen, soweit keine Notbetreuung in Anspruch genommen worden ist.

Stand: 24.03.2021

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Vor rund drei Wochen konnten die Kindertagesstätten und auch die Grundschule wieder zum Regel- bzw. Wechselbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Seither hatten sowohl die Schule als auch eine Kita einen positiven Covid-19-Fall zu verzeichnen.

Die Gemeinde Brigachtal setzt in enger Abstimmung mit den Einrichtungsleiterinnen alles daran, die Hygienevorgaben einzuhalten und die Einrichtungen bestmöglich zu schützen. Daher erneut auch der dringende Appell an die Eltern und Sorgeberechtigten, ihre Kinder keinesfalls in die Kita bzw. Schule zu bringen, wenn Symptome einer Corona-Infektion vorliegen. Kinder, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten oder haben, dürfen die Einrichtungen nicht besuchen, sofern seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind. Ausgeschlossen sind außerdem Kinder, die sich innerhalb der vorausgegangen 10 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Das konsequente Einhalten der Vorgaben bietet zwar keine Garantie dafür, dass nicht erneut Infektionsfälle auftreten und Einrichtungen bzw. Gruppen geschlossen werden müssen, trotzdem sollten alle ihren bestmöglichen Beitrag zum Schutz der Gemeinschaft leisten.

Ihre Gemeindeverwaltung 

Stand: 12.03.2021

Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab 22.02.2021

Seit 16.12.2020 konnte in den Kindertagesstätten sowie in der Schule lediglich eine Notbetreuung angeboten werden, weil die Einrichtungen aufgrund der Entwick­lung des Pandemiegeschehens ihren Regelbetrieb einstellen mussten.

Ab Montag, 22.02.2021, kann in den Kindertagesstätten wieder zum Regel­betrieb unter Pandemiebedingungen zurückgekehrt werden. Grundsätzlich gelten dann wieder die Regeln, die vor der Schließung maß­geblich waren, wie z. B. die möglichst konstante Gruppenzusammensetzung und die weiteren Maßnahmen, die in den Schutzhinweisen enthalten sind.

Trotz der sich abzeichnenden positiven Entwicklung ist das Infektionsgeschehen immer noch aktiv. Die Eltern und Sorgeberechtigten werden daher gebeten, sorgsam abzuwägen, ob die Betreuung der Kinder in Anspruch genommen werden soll. Die Hygienevorgaben sind weiterhin konsequent einzuhalten. So dürfen Kinder nicht die Kita besuchen, wenn Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person besteht oder bestand, sofern seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind. Ausgeschlossen sind außerdem Kinder, die sich innerhalb der vorausgegangen 10 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Gleiches gilt beim Auftreten von Symptomen einer Corona-Infektion. Das Schließen der Einrichtungen bzw. einzelner Gruppen oder auch das Kürzen der Öffnungszeiten soll dadurch möglichst vermieden werden.

Für den Neustart ab 22.02.2021 wünschen wir alles Gute.

Ihre Gemeindeverwaltung und Kindertagesstätten

Grundschulen und Kitas weiterhin bis 21. Februar geschlossen

Aufgrund des Auftretens einer Virusvariante in einer Freiburger Kindertageseinrichtung, wurde die Entscheidung zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen kurzfristig vertagt. Vor diesem Hintergrund erklärte Herr Ministerpräsident Kretschmann am 28.01.2021, es sei im Moment nicht an Lockerungen zu denken. Die Überlegung Kitas und Grundschulen schrittweise öffnen zu wollen bestehe zwar, könne derzeit aber aufgrund der Ausbreitung der Virusmutationen nicht umgesetzt werden.

Ab dem 15.02.2021 sind in BW bewegliche Ferientage. Deshalb sieht das Land vor, die Einrichtungen zunächst bis zum 21.02.2021 nicht wieder zu öffnen. Die Angebote der Notbetreuung sollen bestehen bleiben. Der Appell an die Familien wurde erneuert, die Notbetreuung nur dann wahrzunehmen, wenn dies wirklich notwendig ist. Über eine schrittweise Öffnung der Kitas und Grundschulen soll bei der kommenden MPK beraten werden.

Pressemitteilung der Kultusministerin zum weiteren Vorgehen in Kitas und Grundschulen. 

Elternbeiträge Januar 2021 werden erstattet

Nachdem das Land Baden-Württemberg wegen der Corona-Pandemie die Schließung der Kindertageseinrichtungen auch für den Monat Januar 2021 angeordnet hat teilen wir mit, dass die bereits erhobenen Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 bei Nicht-Inanspruchnahme der Notbetreuung in voller Höhe erstattet werden. Falls die Kitas auch im Februar geschlossen bleiben, wird der Februar-Beitrag vorläufig nicht eingezogen.

Entscheidung über Kita- und Schulöffnung vertagt

Noch ist leider nicht entschieden, wann die Kitas und Schulen wieder für alle Kinder geöffnet werden können. Die für gestern anberaumte Pressekonferenz zur möglichen Öffnung von Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg ist kurzfristig abgesagt worden. Hintergrund ist laut Landesregierung das Auftreten einer Coronavirus-Mutation in einer Freiburger Kita.

Sobald nähere Informationen zur Öffnung der Einrichtungen vorliegen, werden wir diese so zeitnah wie möglich an Sie weitergeben. 

Pressemitteilung  des Landes Baden-Württemberg zur Entscheidung über Öffnung Grundschulen und Kitas vertagt

Lockdown bis zum 31. Januar 2021 verlängert

Um der weiter zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 entgegenzuwirken, werden bis einschließlich 17. Januar 2021 die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege grundsätzlich geschlossen. Über eine Öffnung ab dem 18. Januar wird noch im Lichte dann vorliegender Daten entschieden.
 
Diese Maßnahme, mit der die Anzahl der Kontakte reduziert werden soll, kann nur dann wirksam werden, wenn die „Notbetreuung“ ausschließlich dann in Anspruch genommen wird, wenn dies zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann.
 
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden können?
 
Voraussetzung ist grundsätzlich, dass beide Erziehungsberechtigten tatsächlich durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und auch keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.
 
Es ist deshalb für die Teilnahme an der Notbetreuung zu erklären, dass 

  • die Erziehungsberechtigten beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben und
  • sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert

Es kommt also nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird. In beiden Fällen ist möglich, dass die berufliche Tätigkeit die Wahrnehmung der Betreuung verhindert. Es kommt auch nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.
Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit bzw. Studium/Schule an.
Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert oder andere schwerwiegende Gründe, z.B. pflegebedürftige Angehörige oder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren, vorliegen, ist eine Aufnahme in die Notbetreuung möglich.
 
Wie ist die Aufnahme in die Notbetreuung zu „beantragen“?
 
Es gibt keine Formvorschriften für die Beantragung oder den Nachweis der Voraussetzungen für die Aufnahme in die Notbetreuung. Die Erklärung der Erziehungsberechtigten kann gegenüber der Kindertageseinrichtung oder der Schule also mündlich, fernmündlich, elektronisch, aber auch schriftlich abgegeben werden. Dadurch soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass der Vorlauf bis zur möglichen Inanspruchnahme der Notbetreuung sehr kurz ist und die Notbetreuung auch nur für einen kurzen Zeitraum erfolgen soll. Es sollen dadurch aber keine Abstriche bei den Voraussetzungen der Notbetreuung gemacht werden. Es gilt vielmehr der dringende an die Erziehungsberechtigten zu richtende Appell, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.
 
Welchen Umfang hat die Notbetreuung?
 
Die Notbetreuung deckt die gleichen Tage und Zeiten ab, die ein Kind ansonsten in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule beaufsichtigt oder betreut worden wäre.
 
Welche Kinder sind von der Notbetreuung ausgeschlossen?
 
Wie für die Teilnahme an dem Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gilt auch für die Notbetreuung ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Personen, die

  • in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder
  • sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
  • typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.

Ein Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht jedoch nicht mehr, wenn eine Pflicht zur Absonderung, z.B. durch die Möglichkeit der „Freitestung“, endete.

Notbetreuung in den Kindertagesstätten

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zu den Corona-Maßnahmen vom 13.12.2020 werden Kindertagesstätten in Baden-Württemberg vom 16. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021 geschlossen.

Es wird in dieser Zeit an den regulären Öffnungstagen eine Notbetreuung angeboten. Geplante Ferien-und Schließtage bleiben bestehen.

Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende eine Unabkömmlichkeitserklärung von ihrem Arbeitgeber vorlegen. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen.

Wo beantrage ich die Notbetreuung?
Direkt bei der Kita-Leitung.

Wie beantrage ich die Notbetreuung?

1. Den 'Antrag auf Betreuung in der Notgruppe' ausfüllen und in der zuständigen Kindertagesstätte abgeben.

2. Das Formular 'Unabkömmlichkeitserklärung Arbeitgeber' muss für jeden Elternteil vom entsprechenden Arbeitgeber ausgefüllt und der zuständigen Kindertagesstätte vorgelegt werden.

3. Beide Formulare müssen zu Beginn der Notbetreuung vorliegen.
 
Die Eltern werden gebeten, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.

13.10.2020: „Corona-Infektion in der Kita Froschberg“Einrichtung bleibt bis 23. Oktober geschlossen

Die Kindertagesstätte „Froschberg“ im Brigachtaler Ortsteil Kirchdorf muss aufgrund mehrerer Corona-Infektionen bis zum 23. Oktober 2020 geschlossen bleiben.
 
Nach Information des Gesundheitsamtes vom vergangenen Freitag wurde eine Corona-Infektion bei einem Elternteil festgestellt, welches zuvor Anfang Oktober bei einem Elternabend in der Einrichtung anwesend war.
Die Gemeindeverwaltung weist nach Abstimmung mit der Kita-Leitung darauf hin, dass die Hygienevorgaben bei besagtem Elternabend eingehalten worden sind.
 
In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über das Wochenende wurde ein Corona-Test für das gesamte Kita-Personal der Kita „Froschberg“ veranlasst. Zwischenzeitlich sind alle Beschäftigten getestet worden. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die Testergebnisse vor. Leider hat sich in drei Fällen eine Corona-Infektion bestätigt. Die Betreffenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.
 
Sämtliche Kinder in der Einrichtung und auch alle Elternteile, die an besagtem Elternabend anwesend waren, wurden am Montag auf eine mögliche Corona-Infektion getestet und befinden sich derzeit ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Die Testergebnisse standen bei Redaktionsschluss noch aus. Insofern ist unklar, ob die Anwesenheit des Elternteils beim Elternabend oder die Betreuung eines möglicherweise infizierten Kindes des Betroffenen ursächlich für die Infektion der Erzieherinnen war.
 
Die Gemeinde bedauert außerordentlich, dass das Corona-Virus den Weg in eine kommunale Einrichtung gefunden hat und wird alles dazu beitragen, dass die weitere Ausbreitung verhindert werden kann.


Seit 29.06.2020 herrscht in Kitas wieder Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen

Seit 29.06.2020 können alle Kinder ihre Kindertagesstätten und auch die Grundschule wieder regulär besuchen. Grundlage für die Öffnung unter Pandemiebedingungen waren die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie, nach denen Kinder unter zehn Jahren deutlich seltener erkranken und wenn, dann mit meist milderen Verläufen mit wenigen oder gar keinen Symptomen.
 
Die Abstandsregelungen für die Kinder sind entfallen, in den Einrichtungen gelten jedoch weiterhin strenge Regeln. Auch ein gruppenübergreifendes Arbeiten ist nur noch bedingt möglich, da die Gruppen konstant zu halten und möglichst von denselben Personen betreut werden sollen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass im Infektionsfall nicht die gesamte Einrichtung in Quarantäne gehen muss.
 
Im praktischen Alltag gilt es, das pädagogische Angebot und Situationen mit einem erhöhten Infektionsrisiko, wie z.B. das Bringen und Abholen, die Essenssituation und die Aufteilung von Außen- und Sanitärbereich pädagogisch und organisatorisch so zu gestalten, dass sich die Kinder wohl und angenommen fühlen, gleichzeitig aber der Infektionsschutz gewahrt wird. Damit soll im Fall einer akuten Infektion in der Einrichtung das Ausmaß von Quarantänemaßnahmen reduziert werden. Je mehr Kinder mit ihren Familien, aber auch Fachkräfte in größeren Einheiten zusammen sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die bei einer Infektion in Quarantäne gehen müssen. Hygienemaßnahem sowie Abstandsregelung unter Erwachsenen dienen weiterhin als Schutzfaktor.
 

13.08.2020: Umgang mit Erkältungs- und Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen

Gesundheitsministerium und Kultusministerium haben sich gemeinsam mit Fachleuten auf die Formulierung der Empfehlungen geeinigt, die das Sozialministerium und das Landesgesundheitsamt nun vorgelegt haben. Diese besagen unter anderem: Kinder die eindeutig krank sind, gehen nicht in die Kita bzw. Schule (wie vor der Corona-Pandemie auch). Ein Besuchsverbot für Kita bzw. Schule gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt: Fieber (ab 38,0°C) – auf korrekte Temperaturmessung ist zu achten.
Trockener Husten, d.h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z.B. Asthma) – ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen.

Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant).

Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist kein Ausschlussgrund.
Die Eltern entscheiden je nach Befinden des Kindes, ob telefonisch Kontakt zur Ärztin / zum Arzt aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt die behandelnde Ärztin / der behandelnde Arzt. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die Einrichtungen uneingeschränkt besuchen.

Es gibt keine Auflagen für Kontaktpersonen von Kontaktpersonen. Die Empfehlungen und weitere Informationen sind auch auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration abrufbar: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/umgang-mit-erkaeltungs-und-krankheitssymptomen-bei-kindern-und-jugendlichen/

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kinderbetreuung in Brigachtal

Gemeinderat beschließt reduzierte Elternbeiträge für den eingeschränkten Regelbetrieb

Seit Mitte März befinden sich auch die Kindertagesstätten sowie die Grundschule im Ausnahmezustand. Am 17.03.2020 wurde die flächendeckende Schließung angeordnet und die Betreuung ausschließlich für Kinder, deren Eltern im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, angeboten. Die Notbetreuung wurde am 27.04.2020 auf Kinder, deren Eltern am Arbeitsplatz präsenzpflichtig und unabkömmlich sind, erweitert.

Vergangene Woche erfolgte der nächste Schritt der Öffnung. Seit 18.05.2020 können bis zu 50 % der Kinder im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs wieder betreut werden. Vorrang haben jedoch weiterhin Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind sowie Kinder mit einem besonderen Förderbedarf.

Die Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs wurde gemeinsam mit den Einrichtungsleiterinnen entwickelt. Ziel war, möglichst allen Kindern, die vor der Schließung die Kita besucht haben, zumindest zeitweise eine Betreuung in festen Gruppen anzubieten. Seit 19.05.2020 wird in allen Einrichtungen Betreuung im Rahmen eines rollierenden Systems jeweils von 7.30 bis 13.30 Uhr angeboten.

Da die Notbetreuung in den einzelnen Einrichtungen höchst unterschiedlich in Anspruch genommen wird und auch weiterhin mit Neuanträgen gerechnet werden muss, können die weiteren Kinder teilweise nur 1- bis 2-mal pro Woche die Einrichtung besuchen. Um der unterschiedlichen Inanspruchnahme hinsichtlich der Elternbeiträge gerecht werden zu können, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass bei Teilnahme am eingeschränkten Regelbetrieb ein reduzierter, taggenauer Elternbeitrag erhoben wird.

Vollständige Öffnung der Kitas und der Grundschule angekündigt

Kultusministerin Susanne Eisenmann gab am 26.05.2020 bekannt, dass die Kitas und die Grundschulen in Baden-Württemberg spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen sollen. Eine aktuelle Studie habe ergeben, dass Kinder unter zehn Jahren bei der Übertragung des Coronavirus nur eine untergeordnete Rolle spielen. Gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern soll ein Rechtsrahmen erarbeitet werden. Wie dieser aussehen wird und wie die Öffnung der Einrichtungen mit den geltenden Abstandsregeln umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Neue Regelungen für die weitere Öffnung der Kitas

Die am 16.05.2020 vom Land beschlossene Ausweitung der Kinderbetreuung stellt Familien und Kindertagesstätten erneut vor große Herausforderungen.

Seit 18.05.2020 dürfen die Kindertagesstätten ihren Betrieb mit einer Maximalbelegung von 50 % führen. Vorrang haben weiterhin Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind sowie Kinder mit einem besonderen Förderbedarf.

Um möglichst allen Kindern den Zugang zur Kita zu ermöglichen, wurde in Brigachtal ein tageweise rollierendes System entwickelt. Die Eltern wurden bereits am 15.05.2020 über die Details informiert und die ersten Kinder konnten bereits am 19.05.2020 wieder in ihre Kita zurückkehren.

Nicht alle Hoffnungen konnten hierbei erfüllt werden und auch die Frage der Beitragsgestaltung ist noch nicht abschließend geklärt. Von Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise kann aufgrund der Platz-Begrenzung und aufgrund der Gesundheits- und Hygienevorgaben noch keine Rede sein.

Gemeinsame Pressemitteilung von Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag

Eingeschränkter Betrieb von Kitas und Kindertagespflege ab 18. Mai 2020

Corona-Virus: Kitagebühren werden auch für Mai ausgesetzt

Auch für den Monat Mai werden die Elternbeiträge in den kommunalen Kindertagesstätten und der Schulkindbetreuung ausgesetzt. Dies wird auch andernorts so gehandhabt, nachdem das Land Baden-Württemberg den Kommunen eine zweite Soforthilfe in Höhe von 100 Mio. Euro zur teilweisen Kompensation ihrer Aufwendungen im Bereich der Familien und Einrichtungen bereitstellen wird. Die Elternbeiträge für die erweiterte Notbetreuung in den Einrichtungen werden aber auch weiterhin erhoben.

Die Gemeindeverwaltung legt in enger Abstimmung mit den Einrichtungsleitungen die notwendigen Maßnahmen zum weiterhin eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben und des Arbeitsschutzes fest. Es bleibt die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder eine stufenweise Rückkehr zu einem regulären Betrieb möglich ist. Ein besonderer Dank gilt an alle Eltern und Erzieherinnen, die dazu beitragen, diese außergewöhnlichen Herausforderungen gemeinsam bestmöglich zu meistern.

Erweiterte Notbetreuung ab Montag, den 27.04.2020

Sehr geehrte Eltern der Kindertagesstätten in Brigachtal,
 
wir befinden uns in einer Zeit mit enormen Herausforderungen und auch großen Einschränkungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin aufrechterhalten und die Kindertagestätten für den regulären Betreib weiterhin geschlossen. Da das wirtschaftlich Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, wurde entschieden, die Notbetreuung ab 27.04.2020 auszuweiten.

Zusätzlich zu Kindern, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, besteht künftig grundsätzlich auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Zur Beantragung benutzen Sie bitte die Anmeldung zur erweiterten Notbetreuung. (419,5 KB)

Vordruck: Unabkömmlichkeitsbescheinigung Arbeitgeber (25,5 KB)

Familien, die die Notfall-Betreuung in Anspruch nehmen, müssen ihre regulären Beiträge für die Betreuung entrichten.

Falls die Betreuungskapazitäten nicht ausreichen sollten, haben Kinder, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist sowie Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist und Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben, Vorrang.

Falls Sie die Voraussetzungen für die Notbetreuung ab 27.04.2020 erfüllen, beachten Sie bitte die folgenden Punkte:

1. Die Teilnahme an der Notbetreuung ist nur möglich, wenn das Kind vollständig gesund ist.

2. Das pädagogische Personal ist zum Schutze von Kindern und Personal ausdrücklich angewiesen, Kinder mit Krankheits- insbesondere Erkältungssymptomen nicht am Kita-Betrieb teilnehmen zu lassen bzw. umgehend nach Hause zu schicken.

3. Wir bitten Sie, die Einrichtungen nicht zu betreten, sondern Ihr Kind im Eingangsbereich an eine Betreuungskraft zu übergeben. Bitte tragen Sie hierzu einen Mund-Nasen-Schutz. Die pädagogischen Fachkräfte werden ebenfalls eine entsprechende Schutzmaske tragen.

4. Die Bring- und Abholzeiten der einzelnen Kinder sollen möglichst versetzt stattfinden, sodass der erforderliche Abstand gewahrt werden kann. Die Abstimmung erfolgt in Absprache mit dem pädagogischen Personal.

5. Sollte ein im gleichen Haushalt lebendes Familienmitglied an Covid-19 erkrankt sein, müssen Ihre Kinder selbstverständlich zu Hause betreut werden. Dies gilt auch dann, wenn Ihr Kind Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Wir verweisen hierbei auf die Vorgaben des Gesundheitsamtes zur häuslichen Quarantäne.

Durch diese Maßnahmen soll ein bestmöglicher Infektionsschutz in den Einrichtungen erreicht werden. Reduzieren Sie bitte weiterhin persönliche Kontakte und beachten Sie unbedingt die Vorgaben zu Abstand und Hygiene. Nur so kann die Notbetreuung aufrechterhalten werden.

Für Fragen stehen Ihnen die Einrichtungsleiterinnen und auch die Gemeindeverwaltung jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 
Michael Schmitt
Bürgermeister