13.10.2020: „Corona-Infektion in der Kita Froschberg“Einrichtung bleibt bis 23. Oktober geschlossen

Die Kindertagesstätte „Froschberg“ im Brigachtaler Ortsteil Kirchdorf muss aufgrund mehrerer Corona-Infektionen bis zum 23. Oktober 2020 geschlossen bleiben.
 
Nach Information des Gesundheitsamtes vom vergangenen Freitag wurde eine Corona-Infektion bei einem Elternteil festgestellt, welches zuvor Anfang Oktober bei einem Elternabend in der Einrichtung anwesend war.
Die Gemeindeverwaltung weist nach Abstimmung mit der Kita-Leitung darauf hin, dass die Hygienevorgaben bei besagtem Elternabend eingehalten worden sind.
 
In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über das Wochenende wurde ein Corona-Test für das gesamte Kita-Personal der Kita „Froschberg“ veranlasst. Zwischenzeitlich sind alle Beschäftigten getestet worden. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die Testergebnisse vor. Leider hat sich in drei Fällen eine Corona-Infektion bestätigt. Die Betreffenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.
 
Sämtliche Kinder in der Einrichtung und auch alle Elternteile, die an besagtem Elternabend anwesend waren, wurden am Montag auf eine mögliche Corona-Infektion getestet und befinden sich derzeit ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Die Testergebnisse standen bei Redaktionsschluss noch aus. Insofern ist unklar, ob die Anwesenheit des Elternteils beim Elternabend oder die Betreuung eines möglicherweise infizierten Kindes des Betroffenen ursächlich für die Infektion der Erzieherinnen war.
 
Die Gemeinde bedauert außerordentlich, dass das Corona-Virus den Weg in eine kommunale Einrichtung gefunden hat und wird alles dazu beitragen, dass die weitere Ausbreitung verhindert werden kann.


Seit 29.06.2020 herrscht in Kitas wieder Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen

Seit 29.06.2020 können alle Kinder ihre Kindertagesstätten und auch die Grundschule wieder regulär besuchen. Grundlage für die Öffnung unter Pandemiebedingungen waren die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie, nach denen Kinder unter zehn Jahren deutlich seltener erkranken und wenn, dann mit meist milderen Verläufen mit wenigen oder gar keinen Symptomen.
 
Die Abstandsregelungen für die Kinder sind entfallen, in den Einrichtungen gelten jedoch weiterhin strenge Regeln. Auch ein gruppenübergreifendes Arbeiten ist nur noch bedingt möglich, da die Gruppen konstant zu halten und möglichst von denselben Personen betreut werden sollen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass im Infektionsfall nicht die gesamte Einrichtung in Quarantäne gehen muss.
 
Im praktischen Alltag gilt es, das pädagogische Angebot und Situationen mit einem erhöhten Infektionsrisiko, wie z.B. das Bringen und Abholen, die Essenssituation und die Aufteilung von Außen- und Sanitärbereich pädagogisch und organisatorisch so zu gestalten, dass sich die Kinder wohl und angenommen fühlen, gleichzeitig aber der Infektionsschutz gewahrt wird. Damit soll im Fall einer akuten Infektion in der Einrichtung das Ausmaß von Quarantänemaßnahmen reduziert werden. Je mehr Kinder mit ihren Familien, aber auch Fachkräfte in größeren Einheiten zusammen sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die bei einer Infektion in Quarantäne gehen müssen. Hygienemaßnahem sowie Abstandsregelung unter Erwachsenen dienen weiterhin als Schutzfaktor.
 

13.08.2020: Umgang mit Erkältungs- und Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen

Gesundheitsministerium und Kultusministerium haben sich gemeinsam mit Fachleuten auf die Formulierung der Empfehlungen geeinigt, die das Sozialministerium und das Landesgesundheitsamt nun vorgelegt haben. Diese besagen unter anderem: Kinder die eindeutig krank sind, gehen nicht in die Kita bzw. Schule (wie vor der Corona-Pandemie auch). Ein Besuchsverbot für Kita bzw. Schule gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt: Fieber (ab 38,0°C) – auf korrekte Temperaturmessung ist zu achten.
Trockener Husten, d.h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z.B. Asthma) – ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen.

Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant).

Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist kein Ausschlussgrund.
Die Eltern entscheiden je nach Befinden des Kindes, ob telefonisch Kontakt zur Ärztin / zum Arzt aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt die behandelnde Ärztin / der behandelnde Arzt. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die Einrichtungen uneingeschränkt besuchen.

Es gibt keine Auflagen für Kontaktpersonen von Kontaktpersonen. Die Empfehlungen und weitere Informationen sind auch auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration abrufbar: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/umgang-mit-erkaeltungs-und-krankheitssymptomen-bei-kindern-und-jugendlichen/

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kinderbetreuung in Brigachtal

Gemeinderat beschließt reduzierte Elternbeiträge für den eingeschränkten Regelbetrieb

Seit Mitte März befinden sich auch die Kindertagesstätten sowie die Grundschule im Ausnahmezustand. Am 17.03.2020 wurde die flächendeckende Schließung angeordnet und die Betreuung ausschließlich für Kinder, deren Eltern im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, angeboten. Die Notbetreuung wurde am 27.04.2020 auf Kinder, deren Eltern am Arbeitsplatz präsenzpflichtig und unabkömmlich sind, erweitert.

Vergangene Woche erfolgte der nächste Schritt der Öffnung. Seit 18.05.2020 können bis zu 50 % der Kinder im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs wieder betreut werden. Vorrang haben jedoch weiterhin Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind sowie Kinder mit einem besonderen Förderbedarf.

Die Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs wurde gemeinsam mit den Einrichtungsleiterinnen entwickelt. Ziel war, möglichst allen Kindern, die vor der Schließung die Kita besucht haben, zumindest zeitweise eine Betreuung in festen Gruppen anzubieten. Seit 19.05.2020 wird in allen Einrichtungen Betreuung im Rahmen eines rollierenden Systems jeweils von 7.30 bis 13.30 Uhr angeboten.

Da die Notbetreuung in den einzelnen Einrichtungen höchst unterschiedlich in Anspruch genommen wird und auch weiterhin mit Neuanträgen gerechnet werden muss, können die weiteren Kinder teilweise nur 1- bis 2-mal pro Woche die Einrichtung besuchen. Um der unterschiedlichen Inanspruchnahme hinsichtlich der Elternbeiträge gerecht werden zu können, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass bei Teilnahme am eingeschränkten Regelbetrieb ein reduzierter, taggenauer Elternbeitrag erhoben wird.

Vollständige Öffnung der Kitas und der Grundschule angekündigt

Kultusministerin Susanne Eisenmann gab am 26.05.2020 bekannt, dass die Kitas und die Grundschulen in Baden-Württemberg spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen sollen. Eine aktuelle Studie habe ergeben, dass Kinder unter zehn Jahren bei der Übertragung des Coronavirus nur eine untergeordnete Rolle spielen. Gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern soll ein Rechtsrahmen erarbeitet werden. Wie dieser aussehen wird und wie die Öffnung der Einrichtungen mit den geltenden Abstandsregeln umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Neue Regelungen für die weitere Öffnung der Kitas

Die am 16.05.2020 vom Land beschlossene Ausweitung der Kinderbetreuung stellt Familien und Kindertagesstätten erneut vor große Herausforderungen.

Seit 18.05.2020 dürfen die Kindertagesstätten ihren Betrieb mit einer Maximalbelegung von 50 % führen. Vorrang haben weiterhin Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind sowie Kinder mit einem besonderen Förderbedarf.

Um möglichst allen Kindern den Zugang zur Kita zu ermöglichen, wurde in Brigachtal ein tageweise rollierendes System entwickelt. Die Eltern wurden bereits am 15.05.2020 über die Details informiert und die ersten Kinder konnten bereits am 19.05.2020 wieder in ihre Kita zurückkehren.

Nicht alle Hoffnungen konnten hierbei erfüllt werden und auch die Frage der Beitragsgestaltung ist noch nicht abschließend geklärt. Von Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise kann aufgrund der Platz-Begrenzung und aufgrund der Gesundheits- und Hygienevorgaben noch keine Rede sein.

Gemeinsame Pressemitteilung von Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag

Eingeschränkter Betrieb von Kitas und Kindertagespflege ab 18. Mai 2020

Corona-Virus: Kitagebühren werden auch für Mai ausgesetzt

Auch für den Monat Mai werden die Elternbeiträge in den kommunalen Kindertagesstätten und der Schulkindbetreuung ausgesetzt. Dies wird auch andernorts so gehandhabt, nachdem das Land Baden-Württemberg den Kommunen eine zweite Soforthilfe in Höhe von 100 Mio. Euro zur teilweisen Kompensation ihrer Aufwendungen im Bereich der Familien und Einrichtungen bereitstellen wird. Die Elternbeiträge für die erweiterte Notbetreuung in den Einrichtungen werden aber auch weiterhin erhoben.

Die Gemeindeverwaltung legt in enger Abstimmung mit den Einrichtungsleitungen die notwendigen Maßnahmen zum weiterhin eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben und des Arbeitsschutzes fest. Es bleibt die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder eine stufenweise Rückkehr zu einem regulären Betrieb möglich ist. Ein besonderer Dank gilt an alle Eltern und Erzieherinnen, die dazu beitragen, diese außergewöhnlichen Herausforderungen gemeinsam bestmöglich zu meistern.

Erweiterte Notbetreuung ab Montag, den 27.04.2020

Sehr geehrte Eltern der Kindertagesstätten in Brigachtal,
 
wir befinden uns in einer Zeit mit enormen Herausforderungen und auch großen Einschränkungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin aufrechterhalten und die Kindertagestätten für den regulären Betreib weiterhin geschlossen. Da das wirtschaftlich Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, wurde entschieden, die Notbetreuung ab 27.04.2020 auszuweiten.

Zusätzlich zu Kindern, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, besteht künftig grundsätzlich auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Zur Beantragung benutzen Sie bitte die Anmeldung zur erweiterten Notbetreuung. (419,5 KB)

Vordruck: Unabkömmlichkeitsbescheinigung Arbeitgeber (25,5 KB)

Familien, die die Notfall-Betreuung in Anspruch nehmen, müssen ihre regulären Beiträge für die Betreuung entrichten.

Falls die Betreuungskapazitäten nicht ausreichen sollten, haben Kinder, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist sowie Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist und Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben, Vorrang.

Falls Sie die Voraussetzungen für die Notbetreuung ab 27.04.2020 erfüllen, beachten Sie bitte die folgenden Punkte:

1. Die Teilnahme an der Notbetreuung ist nur möglich, wenn das Kind vollständig gesund ist.

2. Das pädagogische Personal ist zum Schutze von Kindern und Personal ausdrücklich angewiesen, Kinder mit Krankheits- insbesondere Erkältungssymptomen nicht am Kita-Betrieb teilnehmen zu lassen bzw. umgehend nach Hause zu schicken.

3. Wir bitten Sie, die Einrichtungen nicht zu betreten, sondern Ihr Kind im Eingangsbereich an eine Betreuungskraft zu übergeben. Bitte tragen Sie hierzu einen Mund-Nasen-Schutz. Die pädagogischen Fachkräfte werden ebenfalls eine entsprechende Schutzmaske tragen.

4. Die Bring- und Abholzeiten der einzelnen Kinder sollen möglichst versetzt stattfinden, sodass der erforderliche Abstand gewahrt werden kann. Die Abstimmung erfolgt in Absprache mit dem pädagogischen Personal.

5. Sollte ein im gleichen Haushalt lebendes Familienmitglied an Covid-19 erkrankt sein, müssen Ihre Kinder selbstverständlich zu Hause betreut werden. Dies gilt auch dann, wenn Ihr Kind Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Wir verweisen hierbei auf die Vorgaben des Gesundheitsamtes zur häuslichen Quarantäne.

Durch diese Maßnahmen soll ein bestmöglicher Infektionsschutz in den Einrichtungen erreicht werden. Reduzieren Sie bitte weiterhin persönliche Kontakte und beachten Sie unbedingt die Vorgaben zu Abstand und Hygiene. Nur so kann die Notbetreuung aufrechterhalten werden.

Für Fragen stehen Ihnen die Einrichtungsleiterinnen und auch die Gemeindeverwaltung jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 
Michael Schmitt
Bürgermeister