Pressemitteilungen

Förderprogramme in der Corona-Krise

Wirtschaftsförderung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat die Förderprogramme in der Corona-Krise in einem übersichtlichen Flyer zusammengefasst. Er verschafft Unternehmen und Selbständigen einen guten Überblick, welche Programme es gibt.

Aktuelles

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (144,1 KB)

Hinweise für Handwerksbetriebe - Kontaktverbot

Information der Handwerkskammer Konstanz zur Handhabung des Kontaktverbotes
 
Das sog. Kontaktverbot und auch die Abstandsregelung mit 1,5 Metern gilt nur für den öffentlichen Raum. Sind Handwerksbetriebe auf einer Baustelle oder beim Kunden tätig oder in einem Fahrzeug unterwegs, so befinden diese sich nicht im öffentlichen Raum im Sinne der Vorschrift, so dass hier das Kontaktverbot mit der Beschränkung auf 2 Personen nicht gilt.
Tatsächlich sind außerhalb des öffentlichen Raum Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten, wobei es auch hiervon wiederum eine Ausnahmen in Absatz 3 gibt, wenn eine Ansammlung von mehr als 5 zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erforderlich ist.
 
Wir gehen daher davon aus, dass Handwerksbetriebe auch mit mehr als 5 Personen auf einer Baustelle tätig sein dürfen, ohne dass dies als Ordnungsverstoß geahndet werden kann. Dies schließt selbstverständlich nicht aus, dass Beamte in Einzelfällen aufgrund einer konkreten Gefährdungssituation Einzelanordnungen erlassen.
 
Nichtsdestotrotz empfehlen wir unseren Mitgliedsbetrieben –wo immer möglich – die Gefährdung für die Mitarbeiter und die Kunden auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst in Kleinen Teams zu arbeiten, Abstand zu halten oder mit mehreren Fahrzeugen zur Baustelle zu fahren.
 
Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.
Gerne können Sie sich hierzu an Frau Kerstin Nickel-Spohn, Telefon 07531 / 205 – 339.
 
 

Informationen für Unternehmen

Auf der Seite vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden Württemberg und der IHK Schwarzwald-Baar Heuberg finden Unternehmen Informationen zur aktuellen Lage.

https://www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de/unternehmer/corona-virus-aktuelle-hinweise2/corona-virus-infoseite
 
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/
 
Des Weiteren hat das Landratsamt eine Hotline für Gewerbetreibende eingerichtet: 07721 913-7505 (Mo.-Fr.: 8-16 Uhr )

Schon viele Anträge auf Soforthilfe

Handwerkskammer Konstanz arbeitet auf Hochtouren – Hotlinezeiten ausgeweitet

Rund 300 Anträge auf Landes-Soforthilfe hat die Handwerkskammer Konstanz am Donnerstagvormittag (Stand 12:30 Uhr) bereits erhalten. Die Soforthilfe soll Unternehmen dabei unterstützen, akute Liquiditätsengpässe überbrücken zu können. Handwerkskammern und IHKs sind in das Programm eingebunden, um den Abwicklungsprozess zu beschleunigen.
 
„Wir arbeiten nun mit einem großen Team auf Hochtouren, damit die Anträge schnell an die L-Bank weitergeleitet und dort final bearbeitet werden können“, sagt Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz. Er rechnet mit mehreren 1.000 Anträge auf Soforthilfe, die in den nächsten Tagen eintreffen.
 
Zur Unterstützung der Unternehmen hat die Handwerkskammer Konstanz auch ihre Hotlinezeiten ausgeweitet. Die 07531-205-201 ist nun Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 20 Uhr erreichbar, um Fragen der Unternehmen zu beantworten.
 
Grundsätzlich können Selbstständige ohne Angestellte und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten einmalig bis zu 9000 Euro erhalten, die sie nicht zurückzahlen müssen. Für Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es maximal 15 000 Euro, Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten sollen bis zu 30 000 Euro bekommen können. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.
 
Welche Summen die Unternehmen tatsächlich erhalten, ist abhängig vom Schaden, der dem Betrieb seit dem 11. März unmittelbar aus der Coronavirus-Krise entstanden ist. Die Unternehmer müssen in einer eidesstattlichen Versicherung bestätigen, dass ihre Situation durch die Corona-Krise wirklich existenzbedrohend ist.

Die Handwerkskammer erklärt in fünf Schritten, wie Betriebe an die Soforthilfe kommen:
 
Schritt 1: Antrag herunterladen
Laden Sie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona (im Abschnitt "Antragsverfahren") den Antrag auf Soforthilfe im pdf-Format herunter.
 
Schritt 2: Antrag vollständig ausfüllen
Füllen Sie den Antrag vollständig am Computer aus und speichern Sie das Dokument am Ende ab.

Schritt 3: Antrag ausdrucken und unterschreiben
Drucken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag aus und unterschreiben Sie ihn. Mit der Unterschrift an Eides statt versichern Sie die Richtigkeit Ihrer Angaben.

Schritt 4: Einscannen oder abfotografieren
Scannen Sie den unterschriebenen Antrag nun ein oder erstellen Sie mit Ihrem Smartphone ein gut leserliches Foto davon.

Schritt 5: Antrag digital einreichen
Rufen Sie die Website www.bw-soforthilfe.de auf. Aktuell kann es dabei zu längeren Wartezeiten kommen.
 
Füllen Sie dort das Upload-Formular vollständig aus und fügen Sie im Feld „Ihr Soforthilfeantrag“ Ihren eingescannten oder fotografierten Antrag ein.
Bestätigen Sie abschließend den Datenschutzhinweis und klicken Sie am Ende der Seite auf Absenden.
Reichen Sie den Antrag ausschließlich über dieses Upload-Formular ein.

Kammern setzen ab Mittwoch (25.03.2020) Soforthilfeprogramm des Landes um

Das Kabinett der Landesregierung hat, wie Ministerpräsident Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut heute auf einer Regierungspressekonferenz in Stuttgart bekanntgaben, ein Soforthilfeprogramm beschlossen, mit dem die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bei den baden-württembergischen Soloselbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe abgefedert werden sollen. Handwerks- und Industrie- und Handelskammern des Landes werden die Prüfung der Anträge auf Soforthilfe übernehmen.
 
Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz: „Seit Ankündigung der Soforthilfe stehen unsere Telefone nicht mehr still. Daher sind wir froh, dass es am Mittwochabend endlich losgehen kann und die Betriebe die Mittel beantragen können. Die Lage spitzt sich zu: Betriebe müssen schließen, Kunden bleiben aus, Aufträge werden auf unbekannte Zeit verschoben. Gleichzeitig laufen die Kosten weiter. Die Landesregierung, die Kammern und die L-Bank werden alles dafür tun, dass das Geld nun schnell bei denen ankommt, die bedürftig sind.“
 
Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
 
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:
 
• 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
• 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
• 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.
 
Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.
 
 
• Die Antragsformulare werden beim Wirtschaftsministerium online in einem ersten Schritt abrufbar sein.
• Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de (ab Mittwochabend). Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.
 
Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.
 
Die Handwerkskammer Konstanz wird auf ihrer Infoseite www.hwk-konstanz.de/soforthilfe alle aktuellen Informationen zum Thema bereitstellen.

Wichtige Informationen zum Nothilfeprogramm in unserer Region für UnternehmerInnen

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg informiert

Die Nothilfefonds von Bund und Land werden koordiniert über die L-Bank ausgegeben. Die Federführung in diesem Thema auf Landesebene hat das Wirtschaftsministerium. Das Antragsformular steht vermutlich ab kommendem Mittwoch (25.03.2020)  zur Verfügung. Voraussichtlich werden die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern das Antragsverfahren durchführen.

Der Bund wird noch weitere Krisenhilfen ins Leben rufen. Zu diesen gehören Bürgschaften, Umsatzausfallgeld und Lockerungen im Insolvenzrecht. Auch hierüber informieren wir jeweils aktuell.

Steuerstundungen für alle Steuerarten und Sozialversicherungsbeiträge sind bereits möglich.

Bei der IHK erhalten die Unternehmen Beratung und Hilfestellung aktuell und aus einer Hand!

Unter folgender Hotline der IHK (07721 922-244) erhalten UnternehmerInnen alle neuen, notwendigen und geprüften Hinweise, wie sie die negativen Folgen der Krise abfedern können.

Aktuelle Informationen zu Nothilfefonds, Kurzarbeit, Förderprogrammen, Bürgschaften, Überbrückungskrediten uvm. erhalten UnternehmerInnen auch unter www.ihk-sbh.de/corona.