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Am vergangenen Dienstag fand die feierliche Sondersitzung des Gemeinderats zur Verpflichtung des wiedergewählten Bürgermeisters Michael Schmitt im Sitzungssaal des Rathauses statt. Am Festakt nahmen zahlreiche geladene Gäste, die Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinde sowie einige Bürger teil. Der erste stellvertretende Bürgermeister Theobald Effinger war in der letzten Sitzung vom Gemeinderat bestimmt worden, die ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen, den Bürgermeister auf seinen früheren Amtseid zu verweisen und für die neue Amtszeit zu verpflichten. Michael Schmitt gelobte Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten. Insbesondere gelobte er, die Rechte der Gemeinde Brigachtal gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern. Landrat Sven Hinterseh und Oberbürgermeister Jürgen Roth ließen es sich nicht nehmen dem wiedergewählten Bürgermeister mit freundlichen und unterhaltsamen Grußworten zum Wahlerfolg zu gratulieren. Sie betonten, dass Brigachtal zukunftsfähig aufgestellt sei und durch die bisher realisierten aber auch noch bevorstehenden Projekte sehr gut da stehe.</justify><justify>In seiner Antrittsrede dankte Bürgermeister Michael Schmitt allen Wegbegleitern und auch seiner Familie. Er gab einen Ausblick auf die Themen, die ihn in der neuen Amtszeit beschäftigen werden und freut sich auf die bevorstehenden Jahre. Unter lang anhaltendem Applaus wurde der formale Teil des Abends beschlossen. Anschließend bestand Gelegenheit zum Gespräch und Austausch in geselliger Runde mit musikalischer Umrahmung des „Trio Cappuccino“.

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Ein schöner Anlass zum Jahresbeginn ist der Neujahrsempfang der Gemeinde in der Festhalle Kirchdorf. Bürgermeister Michael Schmitt konnte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der örtlichen Gewerbebetriebe und der Vereinswelt sowie Vertreter verschiedener Einrichtungen begrüßen. Unter den Ehrengästen waren die Landtagsabgeordnete Martina Braun, Bürgermeister Markus Hugger aus Immendingen, Kreisrat Christian Muthmann, die Ortsvorsteher der angrenzenden Gemeinden, Kirchenvertreter und Gastredner Loring Sittler. In seine Ansprache gab Bürgermeister Michael Schmitt einen Überblick über die positive Entwicklung der Gemeinde Brigachtal und die Vielzahl an bereits geleisteten Projekten. Er betonte, dass in unserer Gemeinde eine gut ausgebaute und vernetzte Infrastruktur sowie eine lebendige Vereinswelt vorhanden sei. Er sprach geplante Projekte wie das Dorfhaus in Überauchen, die Verkehrs-, Wohnbau- und Gewerbeentwicklung wie auch die weitere Digitalisierung an. Es gelte, die Chancen zu erkennen, nachhaltige Investitionen in zukunftsfähige Projekte zu setzen und Gelder ziel- und zukunftsorientiert einzusetzen. Brigachtal sei gut gerüstet, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Gastredner Loring Sittler, Geschichts- und Politikwissenschaftler, brachte in seiner Ansprache zum Thema „Was macht eine konstruktive Bürgerschaft aus“ in klaren Worten dar, dass insbesondere durch die Verschiebung der Alters- und Erwerbsstruktur gerade kleine Gemeinden bis ins Jahr 2030 an ihre Grenzen stoßen würden. Dies besonders mit Blickauf die drohende Altersvereinsamung und die Gleichgültigkeit vieler Menschen im täglichen Miteinander sowie in der Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen Herr Sittler appellierte an das Miteinander und dass eine intakten Gemeinde bei einer solchen demografischen Entwicklung nur funktionieren könne, wenn auch die Bürgerinnen und Bürger sich für das Gemeinwohl einsetzten. Als Beispiel schlug er in der Seniorenarbeit, nicht „Essen auf Rädern“ sondern „Auf Rädern zum Essen“ vor, um so der Altersvereinsamung entgegen zu treten. Eindrücklich blieben die Worte des Gastredners bei den Gästen, die sich beim anschließenden Stehempfang zu dieser Thematik rege austauschten.

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Die Flurneuordnung in Brigachtal-Überauchen kann im Jahr 2019 zügig weiter umgesetzt werden. Bürgermeister Michael Schmitt hat jetzt im Beisein von Landrat Sven Hinterseh für die Teilnehmergemeinschaft einen weiteren Bewilligungsbescheid durch Robert Jakob, Stellvertretender Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung über 501.000 Euro überreicht bekommen. So können die restlichen geplanten Baumaßnahmen, landschaftspflegerischen und sonstigen Maßnahmen durchgeführt werden.   Im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens Brigachtal-Überauchen setzt die Teilnehmergemeinschaft, bestehend aus 173 Grundstückseigentümern, verschiedene Maßnahmen um. Unter anderem verbessern sich dadurch die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Beispielsweise werden vorhandene Wegenetze ausgebaut, so dass landwirtschaftliche Nutzflächen besser erschlossen sind. Der Ausbaustandard der Wege wird in diesem Zuge an die heutigen Anforderungen des landwirtschaftlichen Verkehrs angepasst. Grundeigentum und Pachtflächen sollen zusammengelegt und größere Bewirtschaftungseinheiten geschaffen werden. Landwirtschaftlich genutzte Flächen und ökologisch bedeutsame Biotopbereiche werden getrennt, Landschaftselemente aufgewertet und vernetzt, das Landschaftsbild verbessert und die Brigachaue ökologisch aufgewertet. Weiter sind Maßnahmen zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers und die Schaffung von Rad- und Wanderwegverbindungen geplant. Als Ausgleichsmaßnahmen und zur Aufwertung der ökologischen Situation sind 39 Maßnahmen vorgesehen.   Um die Naherholungsfunktion zu verbessern, sind folgende Maßnahmen vorgesehen: einen Wanderweg zwischen Überauchen und Beckhofen und eine Radwegverbindung nach Tannheim und Marbach erstellen, die Nordic-Walking-Strecken und ein Geschichtspfad beschildern sowie zwei Rastplätze für Wanderer und Spaziergänger ausweisen. Weiter wird die „Schanze“ (archäologisches Kulturdenkmal) aufgewertet. Dabei wird ein Graben frei gelegt und der Heckengürtel beseitigt.

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Die Winterzeit hält Einzug, Frostgefahr wird gemeldet, Straßen und Wege sind mit Schnee bedeckt und der gemeindliche Winterdienst ist wieder tatkräftig im Einsatz. Die Winterdienstfahrer tun ihr Bestes, damit Verkehrsteilnehmer trotz widriger Witterungsverhältnisse so sicher wie möglich ans Ziel kommen. Sie sind dafür oft schon in den frühen Morgenstunden unterwegs.   Doch immer wieder wird der Winterdienst durch zugeparkte Straßen behindert, sodass für den Schneepflug kein Durchkommen mehr möglich ist. Oft reicht eine einzige Engstelle aus, um den Winterdienst in der ganzen Straße unmöglich zu machen. Denken Sie daran: Der Räumdienst braucht eine Fahrbahnbreite von mindestens 3 m , um mit den großen Gerätschaften durchzukommen und Schäden an parkenden Autos zu vermeiden. Es gibt immer wieder Streckenabschnitte, wo der breite Schneepflug durch behindernd abgestellte Fahrzeuge nur schwer und manchmal sogar gar nicht durchkommt. Ärgerlich sind auch immer wieder PKWs, die trotz Halteverbot auf den Wendeflächen (Wendehammer) abgestellt werden. Achten Sie darauf, dass diese frei gehalten werden und Ihr Fahrzeug nicht behindernd abgestellt ist, andernfalls riskieren Sie ein hohes Bußgeld. Wo ein Durchkommen nicht möglich ist, kann nicht geräumt werden! Nehmen Sie in Ihrem eigenen Interesse und in dem Ihrer Mitmenschen Rücksicht auf den Winterdienst und parken Sie Ihre Fahrzeuge so, dass eine Durchfahrt für die Räumfahrzeuge mit den großen Gerätschaften möglich ist.

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Überhängende Äste, Sträucher und Hecken machen den Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer) immer wieder zu schaffen Wegen der Überwüchse müssen an manchen Geh- und Radwegen Fußgänger und Radfahrer sogar auf die Straße ausweichen.      Zudem werden Verkehrszeichen verdeckt und stark bewachsene Straßenecken sind auch für Autofahrer nur schlecht einzusehen, so dass das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße gefährlich ist. Auch Straßenlaternen werden durch den Bewuchs verdeckt, die damit verbundene Sicherheit für Fußgänger bei Dunkelheit ist dadurch eingeschränkt.   Auch Hecken die zwar im unteren Bereich bis auf die  Grundstücksgrenze  zurückgeschnitten werden,  aber  im  oberen Bereich in den öffentlichen Straßengrund hineinragen, stellen eine Verkehrsgefährdung dar, da auch hier nicht die gesamte  Gehwegbreite für den Fußgängerverkehr bzw. Straßenbreite für den Fahrverkehr  zur Verfügung steht.    Die Gemeinde Brigachtal bittet daher alle betroffenen Grundstückseigentümer dringend, ihre Hecken, Bäume und Sträucher bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Auch abgestorbene Äste aus Bäumen müssen immer zeitnah entfernt werden, damit  beim Herunterfallen niemand verletzt werden kann. Die Gemeinde ist verpflichtet, dies zu kontrollieren und wird in der Folge erforderlichenfalls die  Grundstückseigentümer auffordern, den Überwuchs zu entfernen. Sollte dies nicht erfolgen, kann die Gemeinde überhängende Hecken und Äste entfernen lassen und dies dem Grundstückseigentümer in Rechnung stellen.   Grundstückseigentümer haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs Ihrer Begrünung entstehen können. Daher sollten Sie folgende Hinweise beachten:   Schneiden Sie die Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen rechtzeitig soweit zurück, dass alle Verkehrsteilnehmer den öffentlichen Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr nutzen können und keine Sichtbehinderungen entstehen. Bedenken Sie dabei, dass bei Regenwetter  oder Schneefall der Grünbewuchs schwerer wird und dadurch noch weiter in  den öffentlichen Verkehrsraum hineinhängt.   Beachten Sie das Lichtraumprofil wenn Ihr Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt. Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50  m nicht über Rad- bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.   Schneiden Sie im Bereich von Straßenleuchten und Verkehrszeichen soweit zurück, dass die Leuchten in ihrer Beleuchtungsfunktion nicht behindert werden und die Verkehrszeichen problemlos aus mehreren Metern Entfernung gesehen werden können.   Wir bitten um Beachtung und Erledigung.   Das Schnittgut kann unentgeltlich im Wertstoffhof entsorgt werden.   Öffnungszeiten Wertstoffhof:   ab 01.11.: samstags       10.00 – 13.00 Uhr

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Kooperation in der Wasserversorgung mit Bad Dürrheim möglich – Großes Bürgerinteresse beim Infoabend   Volles Haus beim Infoabend „Zentrale Trinkwasserenthärtung in Brigachtal?“ am vergangenen Mittwochabend im Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Michael Schmitt konnte rund 90 Bürgerinnen und Bürger - darunter auch etliche Gemeinderäte -begrüßen, die von Bauingenieur Dominik Bordt (BIT-Ingenieure) über den Stand der Planung anhand einer Präsentation ausführlich informiert wurden.   Die Stadt Bad Dürrheim wird ihr Wasserwerk „Schabelwiesen“ an der alten B 27 neu konzipieren und eine neue Ultrafiltrationsanlage in das Gebäude einbauen. Zusätzlich ist geplant, das Trinkwasser im neuen Wasserwerk zu enthärten. Für die Gemeinde Brigachtal wäre in diesem Zusammenhang ein Verbund mit der Stadt Bad Dürrheim möglich. Hierzu müsste der Tiefbrunnen „Oberried“ an das ca. zwei Kilometer entfernte Wasserwerk „Schabelwiesen“ angebunden werden. Eine Kooperation könnte zu einer gemeinsamen Wasserenthärtung führen und zudem eine gegenseitige Notwasserversorgung gewährleisten. Die Kosten für die zentrale Wasserenthärtung sowie den Leitungsbau würden für Brigachtal insgesamt ca. 2,2 bis 2,3 Mio. Euro betragen. Für die Kosten der Trinkwasserenthärtung von bisher ca. 20° dH auf ca. 8,2°dH wäre eine Erhöhung der Wasserverbrauchsgebühr von ca. 0,30 bis 0,35 Euro/cbm notwendig. Diese würde aber nach Einschätzung des Planers durch Einsparungen infolge des weicheren Wassers im jeweiligen Haushalt zumindest kompensiert.   Den fachlichen Ausführungen schloss sich eine ausführliche Fragerunde aus der Bürgerschaft an. Es ging um die Kosten und die Gebührenentwicklung, die technische Ausführung, die Auswirkungen einer Kooperation mit Bad Dürrheim, die Einheitlichkeit der Wassergebühren und der Wasserqualität  in allen drei Ortsteilen sowie das weitere Verfahren. Ein Thema war auch, dass dezentrale, privat beschaffte Enthärtungsanlagen in den einzelnen Gebäuden dann nicht mehr gebraucht würden.   Im Fazit stellte Bürgermeister Schmitt fest, dass aus der Zuhörerschaft eine überwiegend positive Grundeinstellung zum geplanten Objekt zu vernehmen sei. Der Gemeinderat wird sich in nächster Zeit mit dem Thema befassen und über die Kooperation mit Bad Dürrheim   entscheiden. Bei Zustimmung und weiterer Planung in 2019 und anschließendem Bau könnte das weichere Wasser dann frühestens 2021 Realität werden.

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