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Ein schöner Anlass zum Jahresbeginn ist der Neujahrsempfang der Gemeinde in der Festhalle Kirchdorf. Bürgermeister Michael Schmitt konnte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der örtlichen Gewerbebetriebe und der Vereinswelt sowie Vertreter verschiedener Einrichtungen begrüßen. Unter den Ehrengästen begrüßte Bürgermeister Schmitt Herrn Landrat Sven Hinterseh, Bürgermeister Rudolf Fluck von der Gemeinde Mönchweiler, die Ortsvorsteher der angrenzenden Gemeinden, Kirchenvertreter und besonders den Gastredner Dr. Winfried Kösters. „Ein neues Jahr – ein neues Jahrzehnt“ begann Bürgermeister Schmitt seine Ansprache. Er gab einen kurzen Abriss über die geleistete Projekte in den vergangenen 10 Jahren wie die Flurneuordnung Überauchen, die Breitbandversorgung, Sanierung des Schulgebäudes, Neubau der Kita Froschberg, Sanierung Klengen-Süd mit der Sanierung der Ringstraße, Neubau der Brücken am Totenweg und dem Festplatz, Erschließung der Baugebiete „Ob dem Dorf“, „Bromenäcker I und II“, Sanierung der Rathausstraße in Überauchen und Erschließung von Bauplätzen beim ehemaligen Schlachthaus, Erweiterung des Seniorenzentrums, Bau von Flüchtlingsunterkünften, Kreisverkehr „Kirchdorf Nord“, Ortskernsanierung Überauchen mit dem neuen Dorfhaus sowie die Feierlichkeiten „1250 Jahre Klengen“ und zuletzt das Jubiläum der Feuerwehr. Bürgermeister Schmitt betonte, dass das gemeinsame Zusammenleben und der Zusammenhalt wichtige Pfeiler für eine künftige Entwicklung der Gemeinde sind, um für die Zukunft optimale Grundlagen für ein harmonisch funktionierendes Miteinander zu schaffen. Gastredner Dr. Winfried Kösters, freier Journalist, Publizist und Moderator verstand es in seinem dynamischen Vortrag zum Thema „Zukunft ist nicht vorhersehbar, doch gestaltbar“ die Gäste in seinen Bann zu ziehen. In seinem Referat macht er deutlich, dass der demografische Wandel jeden Einzelnen betrifft, und sich auch ältere Menschen der immer schneller werdenden Digitalisierung nicht verschließen können. „Wir werden weniger Babywindeln, dafür mehr Inkontinenzhilfen, weniger Schaukelpferde und dafür mehr Schaukelstühle brauchen." Mit diesen anschaulichen und humorvollen Kommentaren gespickt, vermittelte Winfried Kösters grundlegende Informationen zum Thema: Demografie, Digitalisierung, Migration, Klimawandel und Globalisierung. Am Schluss gab es langen Applaus und das Gesagte war noch Gesprächsgrundlage für den anschließenden Stehempfang. ...mehr zum Neujahrsempfang (640,2 KB ) ...zur Bildergalerie

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In den letzten Wochen wurde der parallele Bau des Kreisverkehrs „Kirchdorf – Nord“ mit der momentan laufenden Kanalbaumaßnahme in der Gewerbestraße geprüft. Die Prüfung des beschriebenen Vorgangs ergab, dass bei kurzfristigem Zuzug einer zweiten Baukolonne der Kreisverkehr noch dieses Jahr realisiert und baulich abgeschlossen werden kann. Durch die Eintaktung einer zweiten Kolonne mit gleichzeitiger Vollsperrung der L 178 am Ortsausgang in Richtung Marbach kann aufgrund verschiedener Synergien die Bauzeit des Kreisverkehrs um 2 Monate gegenüber des Baus im Frühjahr 2020 reduziert werden.   Der Kreisverkehr soll hierbei in zwei nacheinander zu bauenden Halbkreisen realisiert werden, damit die Zugänglichkeit zur Gewerbestraße jederzeit auch für den Schwerverkehr sichergestellt ist.   In einem ersten Arbeitsschritt wird hierbei die erste Hälfte des Kreisverkehrs in Richtung Marbach gebaut. Der Bauzeitenplan sieht hierfür das Zeitfenster vom 11.09.2019 – 18.10.2019 vor. In dem genannten Zeitraum ist die Abfahrt / Zufahrt in die Gewerbestraße für den Schwerverkehr von Kirchdorf aus kommenden über die L 178 sichergestellt. Die Zufahrt / Abfahrt in Richtung Marbach über die L 178 ist in diesem Zeitraum nicht möglich.   Die entsprechenden Umleitungsstrecken werden ausgewiesen.   Nähere Informationen zur Baumaßnahme erhalten Sie auf dem Ortsbauamt. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen auch telefonisch unter 07721 2909-40 zur Verfügung.

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Inzwischen hat sich die „Schule des Lebens“, die sich seit Sept. 2015 im ehemaligen „Herrschaftshaus“ des denkmalgeschützten „Neinigerhof‘s“ in Überauchen eingerichtet hat, bestens etabliert.  Ziel und Aufgabe dieser Einrichtung, die in der Trägerschaft des Landkreises ist und durch Fachkräfte von Mutpol einer auf sozialpädagogischen Aufgabenfeldern spezialisierte diakonische Bildungseinrichtung betrieben wird, ist es sich um solche Kinder zu kümmern, die an einer Regelschule aus verschieden Gründen nicht zurechtkommen und diesen einem ihrer Leistungsfähigkeit angemessen Bildungsabschluss zu ermöglichen. Um dies zu erreichen arbeiten fachwissenschaftlich ausgebildete Lehrkräfte mit erfahren Sozialpädagogen Hand in Hand. In kleinen Lerngruppen werden die Schüler auf die jeweiligen Prüfungen vorbereitet und gleichzeitig befähigt, dass sie sich in die Sozialgemeinschaft so integrieren, dass sie darin nicht scheitern. Praktisch stellt sich dies so dar, dass die 8 Schüler, die zurzeit in Überauchen betreut werden, individuell durch entsprechende Lernarangaments auf die Rückführung an eine staatliche Regelschule vorbereitet werden. Ist dies nicht möglich, können sie durch eine schulinterne Prüfung einen qualifizierten Schulabschluss erreichen, der sie dann für eine Berufsausbildung befähigt. Das Besondere an diesem pädagogischen Konzept ist jedoch, dass die Schüler, die zwischen 10 und 16 Jahren alt sind sich in ihren Sozialkompetenzen so festigen, dass sie ihr Leben selbst meistern können. So bereitet sich die Überaucher- Lerngruppe ihre Mahlzeiten selbst zu und sorgt für Sauberkeit in ihren Räumen. Durch gezielte Freizeitaktivitäten lernen die Schüler Toleranz und Selbstachtung. Es versteht sich von selbst, dass diese Form der Pädagogik nicht nur ein hohes Maß an persönlichem Engagement der Lehrkräfte und Sozialpädagogen einfordert, sondern auch dem Träger einen beachtlichen finanziellen Aufwand abverlangt. Für Extras bleibt da meist kein Spielraum. Aus diesem Grunde ist es sehr erfreulich, dass es sich die Alexander Bürkle Stiftung, mit ihrem Sitz in Freiburg, zur Aufgabe gemacht hat solche Einrichtungen mit einer jährlichen Spende zu unterstützen. Für die Schule des Lebens Brigachtal ist es schon fast Routine, dass die Botschafter der Stiftung einen Scheck mit einem ansehnlichen Geldbetrag vorbeibringen. Die Fachkräfte vor Ort konnten mit der stattlichen Summe in Höhen von 700,00 € Anschaffungen tätigen, die Ihrer Arbeit nützt und damit zum Wohl der Schüler beiträgt. In diesem Jahr sind dies ein Flipchart, ein Whiteboard sowie ein Medienkoffer, mit dem die Schüler professionelle Präsentationen vorbereiten können und somit ihr Leistungsvermögen noch besser zur Geltung bringen können.

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