Pressemitteilungen

Suche

Inzwischen hat sich die „Schule des Lebens“, die sich seit Sept. 2015 im ehemaligen „Herrschaftshaus“ des denkmalgeschützten „Neinigerhof‘s“ in Überauchen eingerichtet hat, bestens etabliert.  Ziel und Aufgabe dieser Einrichtung, die in der Trägerschaft des Landkreises ist und durch Fachkräfte von Mutpol einer auf sozialpädagogischen Aufgabenfeldern spezialisierte diakonische Bildungseinrichtung betrieben wird, ist es sich um solche Kinder zu kümmern, die an einer Regelschule aus verschieden Gründen nicht zurechtkommen und diesen einem ihrer Leistungsfähigkeit angemessen Bildungsabschluss zu ermöglichen. Um dies zu erreichen arbeiten fachwissenschaftlich ausgebildete Lehrkräfte mit erfahren Sozialpädagogen Hand in Hand. In kleinen Lerngruppen werden die Schüler auf die jeweiligen Prüfungen vorbereitet und gleichzeitig befähigt, dass sie sich in die Sozialgemeinschaft so integrieren, dass sie darin nicht scheitern. Praktisch stellt sich dies so dar, dass die 8 Schüler, die zurzeit in Überauchen betreut werden, individuell durch entsprechende Lernarangaments auf die Rückführung an eine staatliche Regelschule vorbereitet werden. Ist dies nicht möglich, können sie durch eine schulinterne Prüfung einen qualifizierten Schulabschluss erreichen, der sie dann für eine Berufsausbildung befähigt. Das Besondere an diesem pädagogischen Konzept ist jedoch, dass die Schüler, die zwischen 10 und 16 Jahren alt sind sich in ihren Sozialkompetenzen so festigen, dass sie ihr Leben selbst meistern können. So bereitet sich die Überaucher- Lerngruppe ihre Mahlzeiten selbst zu und sorgt für Sauberkeit in ihren Räumen. Durch gezielte Freizeitaktivitäten lernen die Schüler Toleranz und Selbstachtung. Es versteht sich von selbst, dass diese Form der Pädagogik nicht nur ein hohes Maß an persönlichem Engagement der Lehrkräfte und Sozialpädagogen einfordert, sondern auch dem Träger einen beachtlichen finanziellen Aufwand abverlangt. Für Extras bleibt da meist kein Spielraum. Aus diesem Grunde ist es sehr erfreulich, dass es sich die Alexander Bürkle Stiftung, mit ihrem Sitz in Freiburg, zur Aufgabe gemacht hat solche Einrichtungen mit einer jährlichen Spende zu unterstützen. Für die Schule des Lebens Brigachtal ist es schon fast Routine, dass die Botschafter der Stiftung einen Scheck mit einem ansehnlichen Geldbetrag vorbeibringen. Die Fachkräfte vor Ort konnten mit der stattlichen Summe in Höhen von 700,00 € Anschaffungen tätigen, die Ihrer Arbeit nützt und damit zum Wohl der Schüler beiträgt. In diesem Jahr sind dies ein Flipchart, ein Whiteboard sowie ein Medienkoffer, mit dem die Schüler professionelle Präsentationen vorbereiten können und somit ihr Leistungsvermögen noch besser zur Geltung bringen können.

mehr...

Am vergangenen Dienstag fand die feierliche Sondersitzung des Gemeinderats zur Verpflichtung des wiedergewählten Bürgermeisters Michael Schmitt im Sitzungssaal des Rathauses statt. Am Festakt nahmen zahlreiche geladene Gäste, die Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinde sowie einige Bürger teil. Der erste stellvertretende Bürgermeister Theobald Effinger war in der letzten Sitzung vom Gemeinderat bestimmt worden, die ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen, den Bürgermeister auf seinen früheren Amtseid zu verweisen und für die neue Amtszeit zu verpflichten. Michael Schmitt gelobte Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten. Insbesondere gelobte er, die Rechte der Gemeinde Brigachtal gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern. Landrat Sven Hinterseh und Oberbürgermeister Jürgen Roth ließen es sich nicht nehmen dem wiedergewählten Bürgermeister mit freundlichen und unterhaltsamen Grußworten zum Wahlerfolg zu gratulieren. Sie betonten, dass Brigachtal zukunftsfähig aufgestellt sei und durch die bisher realisierten aber auch noch bevorstehenden Projekte sehr gut da stehe.</justify><justify>In seiner Antrittsrede dankte Bürgermeister Michael Schmitt allen Wegbegleitern und auch seiner Familie. Er gab einen Ausblick auf die Themen, die ihn in der neuen Amtszeit beschäftigen werden und freut sich auf die bevorstehenden Jahre. Unter lang anhaltendem Applaus wurde der formale Teil des Abends beschlossen. Anschließend bestand Gelegenheit zum Gespräch und Austausch in geselliger Runde mit musikalischer Umrahmung des „Trio Cappuccino“.

mehr...

Ein schöner Anlass zum Jahresbeginn ist der Neujahrsempfang der Gemeinde in der Festhalle Kirchdorf. Bürgermeister Michael Schmitt konnte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der örtlichen Gewerbebetriebe und der Vereinswelt sowie Vertreter verschiedener Einrichtungen begrüßen. Unter den Ehrengästen waren die Landtagsabgeordnete Martina Braun, Bürgermeister Markus Hugger aus Immendingen, Kreisrat Christian Muthmann, die Ortsvorsteher der angrenzenden Gemeinden, Kirchenvertreter und Gastredner Loring Sittler. In seine Ansprache gab Bürgermeister Michael Schmitt einen Überblick über die positive Entwicklung der Gemeinde Brigachtal und die Vielzahl an bereits geleisteten Projekten. Er betonte, dass in unserer Gemeinde eine gut ausgebaute und vernetzte Infrastruktur sowie eine lebendige Vereinswelt vorhanden sei. Er sprach geplante Projekte wie das Dorfhaus in Überauchen, die Verkehrs-, Wohnbau- und Gewerbeentwicklung wie auch die weitere Digitalisierung an. Es gelte, die Chancen zu erkennen, nachhaltige Investitionen in zukunftsfähige Projekte zu setzen und Gelder ziel- und zukunftsorientiert einzusetzen. Brigachtal sei gut gerüstet, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Gastredner Loring Sittler, Geschichts- und Politikwissenschaftler, brachte in seiner Ansprache zum Thema „Was macht eine konstruktive Bürgerschaft aus“ in klaren Worten dar, dass insbesondere durch die Verschiebung der Alters- und Erwerbsstruktur gerade kleine Gemeinden bis ins Jahr 2030 an ihre Grenzen stoßen würden. Dies besonders mit Blickauf die drohende Altersvereinsamung und die Gleichgültigkeit vieler Menschen im täglichen Miteinander sowie in der Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen Herr Sittler appellierte an das Miteinander und dass eine intakten Gemeinde bei einer solchen demografischen Entwicklung nur funktionieren könne, wenn auch die Bürgerinnen und Bürger sich für das Gemeinwohl einsetzten. Als Beispiel schlug er in der Seniorenarbeit, nicht „Essen auf Rädern“ sondern „Auf Rädern zum Essen“ vor, um so der Altersvereinsamung entgegen zu treten. Eindrücklich blieben die Worte des Gastredners bei den Gästen, die sich beim anschließenden Stehempfang zu dieser Thematik rege austauschten.

mehr...

Die Flurneuordnung in Brigachtal-Überauchen kann im Jahr 2019 zügig weiter umgesetzt werden. Bürgermeister Michael Schmitt hat jetzt im Beisein von Landrat Sven Hinterseh für die Teilnehmergemeinschaft einen weiteren Bewilligungsbescheid durch Robert Jakob, Stellvertretender Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung über 501.000 Euro überreicht bekommen. So können die restlichen geplanten Baumaßnahmen, landschaftspflegerischen und sonstigen Maßnahmen durchgeführt werden.   Im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens Brigachtal-Überauchen setzt die Teilnehmergemeinschaft, bestehend aus 173 Grundstückseigentümern, verschiedene Maßnahmen um. Unter anderem verbessern sich dadurch die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Beispielsweise werden vorhandene Wegenetze ausgebaut, so dass landwirtschaftliche Nutzflächen besser erschlossen sind. Der Ausbaustandard der Wege wird in diesem Zuge an die heutigen Anforderungen des landwirtschaftlichen Verkehrs angepasst. Grundeigentum und Pachtflächen sollen zusammengelegt und größere Bewirtschaftungseinheiten geschaffen werden. Landwirtschaftlich genutzte Flächen und ökologisch bedeutsame Biotopbereiche werden getrennt, Landschaftselemente aufgewertet und vernetzt, das Landschaftsbild verbessert und die Brigachaue ökologisch aufgewertet. Weiter sind Maßnahmen zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers und die Schaffung von Rad- und Wanderwegverbindungen geplant. Als Ausgleichsmaßnahmen und zur Aufwertung der ökologischen Situation sind 39 Maßnahmen vorgesehen.   Um die Naherholungsfunktion zu verbessern, sind folgende Maßnahmen vorgesehen: einen Wanderweg zwischen Überauchen und Beckhofen und eine Radwegverbindung nach Tannheim und Marbach erstellen, die Nordic-Walking-Strecken und ein Geschichtspfad beschildern sowie zwei Rastplätze für Wanderer und Spaziergänger ausweisen. Weiter wird die „Schanze“ (archäologisches Kulturdenkmal) aufgewertet. Dabei wird ein Graben frei gelegt und der Heckengürtel beseitigt.

mehr...